Jungentrophäe für gute Teamplayer

Gelsenkirchen-Erle: Mann gegen Mann im Wettkampf Stärke und Mut beweisen? Das klingt gestrig! Heute heißt das zum Beispiel Marshmallow Challenge, und die geht so: Aus 20 Spaghetti und einem Meter Klebeband sowie Bindfaden soll ein stabiler Turm mit Marshmallowspitze gebaut werden. Solche und andere knifflige Aufgaben löst man bei der Jungentrophy am besten im Team.
Am Dienstag, den 06.02.2018, fand in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr das Finale der Gelsenkirchener Jungentrophy in der Turnhalle der Gesamtschule Erle an der Mühlbachstraße statt. Bei diesem innovativen Sozialkompetenztraining nahmen in diesem Jahr neben der Gesamtschule Erle auch die Hauptschule Emmastraße (2 Mannschaften), die Hauptschule am Dahlbusch, die Hauptschule Grillostraße und die Gesamtschule Lotte-Westerkappeln teil. Die Jungentrophy wurde bereits im 7. Jahr ausgetragen und dabei das dritte Mal im Bezirk Erle.
Trainiert hatten die Mannschaften (max. 7 Personen) an ihren Schulen schon vorher, um beim Finale ihre Fähigkeiten zu erproben. So gibt es z.B. eine Jungen-AG an der Gesamtschule-Erle – ein eingespieltes Team der Gastgeber für das diesjährige Finale! Verschiedene Stationen wurden zeitlich begrenzt durchlaufen. An jeder Station bewertete eine Aufsichtsperson die Teamarbeit und den erfolgreichen Abschluss der Aufgabe. Kooperation, Geschicklichkeit und Nervenstärke waren beim Gefahrguttransport gefragt, eine Becher mit Ball on Top musste auf einer Tischdecke durch einen Hindernisparcours getragen werden. „Zusammenhalten!“ – hieß die Parole. Am Ende wurde der Einsatz mit viel Spaß und Freude belohnt.
Angesichts der vielfach beklagten Verrohung an Schulen leiste das Konzept einen wichtigen Beitrag zur Prävention, so die Sozialpädagogin Rieke vom Bruck. Hier können Jungen sich ohne nachteilige Konsequenzen ausprobieren und eigene Grenzen kennen lernen. Auf eine spielerische und erlebnisorientierte Art und Weise lernen die Jungen somit, Konflikte innerhalb der Gruppe zu lösen und auch mit Misserfolgen umzugehen.
Den einen „Sieger“ kann es dabei eigentlich nicht geben. Kooperationsbereitschaft muss es 2018 auch bei den Gewinnerteams geben: Denn 2 Gruppen mit bester Wertung teilen sich diesmal den Wanderpokal.

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